Dienstag, 9. Juni 2015

Geburtstag:


Ich sitz auf meinem Sofa und denk nach. Irgendwas war doch heute, aber was?
Wurscht, es ist Zeit für ein kleines Powernapping…..
Die Märchenwaldgang sitzt in meinem Wohnzimmer, sie haben einen Sesselkreis gebildet, natürlich ohne Sessel.
Gelia: Unsere Freunde bei der NSAE haben uns etwas mitgeteilt. Nach durchforsten div. Soziale Netzwerke haben sie eine sensationelle Entdeckung gemacht. Colleen die Torte!
Aurelia: Hört, hört!!
Colleen: Die hab ich felbft gebacken!
Gelia: Collen du kannst nicht backen, die hat die Gabi gemacht, die kann zwar auch nicht backen, hat aber zumindest Hände und keine Pfoten.
Colleen: Omfi du bift eine Fpaffbremse.
Rico: Und die werden wir jetzt gemeinsam verspeisen, aber was ist der Grund?
Aurelia: Rico, sei nicht so vorlaut und außerdem denkt an meine Diät.
Colleen: Diät pfft, dafür bist du aber ziemlich rund.
Aurelia: Sei nicht so frech du lispelndes Monster sonst hau ich dir deinen gelben Popo aus.
Isi: was ist jetzt mit dem Verspeisen.
Gelia: Bevor wir das können, müssen wir erst was singen.
Colleen: Ja singen, aber nicht atemlof, ich steh mehr auf The Who und CSI Las Vegas, ich werd jetzt Rockstarhund und Spurensicherungshund: „Who are you, uh uh, uh uh.“
Rico: Cool aber Rockstars sind schwarz und nicht gelb:“Who are you, uh uh,uh,uh!“
Gelia: Also nein wir singen ein Geburtstagsständchen.
Rico: Na gut aber dann verspeisen wir die Torte.
Alle gemeinsam: Happy birthday to you! Happy birthday to you! Happy birthday dear Renate, happy birthday to youhuuuu!
Rico: Und jetzt verspeisen wir sie, die Torte, auf die Renate.
Alle: Auf die Renate.
Ich wach auf, meine Hunde schlafen, aber plötzlich weiß ich was war. Die Renate hat Geburtstag, hat meine beste Ehefrau mir gesagt.

Also, alles Gute zum Burzeltag liebe Renate.

Da sieht mans wieder:


Da sieht mans wieder, plötzlich hat man eine Thema das viele betrifft und meine denkwürdige Geschichte über Aurelias Diät verschwindet im nichts. Macht aber nix. Ich möchte vor allem der Brittas Blank danken die uns mit ihrer üblichen Aufgeregtheit auf dieses unsägliche Thema aufmerksam gemacht hat und es dadurch bewußt gemacht hat. Es ist ja wirklich erstaunlich wie man als Züchter von den Vereinen da im Stich gelassen wird, wobei ich da jetzt nicht die kleinen Spartenverbände meine sondern die Landesdachverbände, von denen man eigentlich annehmen müsste, dass sie in die Entscheidungen in irgendeiner Weise eingebunden sein müssten.
Mir kanns ja eigentlich wurscht sein, weil ich bin für die nächsten Jahre, wenn nicht sogar für immer aus der Zucht draußen, weil ich nicht genau weiß ob ich als sklerotischer Greis nochmal Züchten werde. Meine Hunde sind im besten Alter und werden hoffentlich noch lange leben aber das mit dem Züchten wars mal.
Heute bin ich mit meinen Damen alleine spazieren gegangen, weil die Gabi keine Zeit hatte, weil sie mit dem Dieter ein Fastenmal bereiten muss, dass wir heute Abend gemeinsam verzwicken wollen und der Rico war in Purkersdorf eingeschneit, weil die Schneeräumung versagt hat.
Damit hatte ich einige Zeit zum Nachdenken und da dabei nie was gescheites rauskommt ist eine düster aber nicht ganz ernst gemeinte Zukunftsvision rausgekommen.
2030 ein Gespräch zwischen einem Züchter und einem Zuchtwart irgendwo in Europa.
Züchter: Hallo der Wurf ist da, ich habs geschafft alle Gentests und sonstige Untersuchung immerhin 200 geschafft und sogar noch einen Rüden gefunden und jetzt ist der Wurf da, aber ich hab da ein Problem, ein Freund aus dem Ausland will unbedingt einen haben, weil die haben durch die strengen Zuchtbestimmungen überhaupt keine Eurasier mehr. Seitdem man als Züchter verheiratet, Nichtraucher und Antialkoholiker sein muss gibt’s kaum welche und die strengen Gesundheitskontrollen für die Hunde tun das ihre.
Zuchtwart: Oh das ist schlecht, aber ich werde sofort den Spezialanwalt für Welpenausfuhren informieren, der soll das ganze organisieren, ich glaub die Abstimmung im EU Parlament sollt kein Problem sein.
Züchter: Na dein Wort in Gottes Ohr, ich täts meinem Freund wünschen. Gibt ja kaum mehr Rassehunde nur mehr den Ramsch aus dem Südosten. Und 15000€  passt für einen Auslandhund?.
Zuchtwart: Klingt günstig, was macht das in Schweizer Franken?
Züchter: 1800 Franken.

Na gut das wars so blöd wird’s hoffentlich nicht rennen.

Bürokraten:



In Deutschland gibt es ein neues Gesetz für die Einfuhr von Welpen. Welpen dürfen erst mit 15 Wochen nach Deutschland eingeführt werden mit einer gültigen Tollwutimpfung. Ganz ehrlich warum werden solche Gesetzte immer von Leuten gemacht die keine Ahnung vom Tuten und Blasen haben. Unser Tierarzt würde meine Welpen nicht mit 12 Wochen gegen Tollwut impfen. Erstens sind die Welpen von der Mutter geschützt und zweitens kann die Impfung genau das Gegenteil bewirken, nämlich keinen Schutz gegen Tollwut weil die Impfung und der Schutz der Mutter gegeneinander arbeiten. Angeblich soll damit dem illegalen Treiben von Schwarzzüchtern aus dem Osten gegengewirkt werden, die die Welpen auf Parkplätzen verhökern. Nachdem wir einerseits Schengen haben und damit kaum Grenzkontrollen von Rumänien bis Deutschland und außerdem diese Leute Kriminelle sind denen solche Dinge wie Eu Ausweise für Tiere wurscht sind und die Käufer meist zu blöd zum scheißen sind, bringt das für den Markt gar nix. Wen es trifft sind die legalen Züchter in Österreich, der Schweiz und anderen Europäischen Ländern die miteinander zusammenarbeiten und jetzt bei der grenzübergreifenden Zucht mit nicht ganz unerheblichen Problemen zu kämpfen haben. Angenommen ich hab einen Welpen und der soll nach Deutschand, ich liebe meine Welpen und deshalb lass ich den never, ever mit 12 Wochen impfen sondern dann wanns nötig ist. Das heißt die in Deutschland bekommen den Welpen mit ca sechs Monaten und nicht wie jetzt mit 8-10 Wochen. Die schönste Zeit des Welpentums und der Prägung ist vorbei, der Züchter heult Rotz und Wasser weil der Welpe solange bei ihm war und ein paar ins Hirn geschissene Bürokraten gratulieren sich für diesen perfekten Coup. Und hört man was darüber? Nada bis der erste Züchter einführt und heftig Strafe zahlt. Ich hab nachgeschaut beim ECA nix oder so versteckt, dass man es nicht findet, beim ÖKV detto. Aber vielleicht wissen sie auch nix darüber. Hoffentlich hat die Tanja keinen nach Deutschland gegeben, weil das könnt kompliziert werden.

Die Diät:


Eigentlich wollt ich schon am Montag weiterschreiben, diesmal über die Schrulligkeit unserer Hunde schreiben. Über die Isi die seit ihrer Kindheit unters Sofa kriecht und dann alles verknurrt, was sich dem Sofa nähert, außer meiner Wenigkeit, dem Rico der sein Fetzi(ein Flokati dem wir ihm gekauft haben, als sein Bauch nackt war), die Jenny, die bellen muss sobald sie sich bewegt und die Aurelia die beim Spazierengehen den Zwang verspürt, alle Hunde zu erziehen die eigentlich nur spielen wollen. Aber die Ereignisse haben mich überrollt und ein Schreiben  unmöglich gemacht haben. Es begann am Sonntag. Ich füttere die Hunde und die Aurelia und Isi haben ihr Schüsserl verwechselt und sich am Futter vom Rico, der eh so dünn ist vergriffen. Da die beiden nicht gerade dünn sind hab ich das richtiggestellt.
Der Erfolg war, dass mich die Aurelia traurig angeschaut hat und gegangen ist. Das Futter blieb stehen. Am Abend hat sie aber normal gegessen…..zum letzten Mal.
Am Montag hat sie alle Hunde zusammengetrommelt wie sie es immer tut, mich in die Küche geschupst, damit ich Essen rüber wachsen lass, was ich als folgsamer Hundehalter auch gemacht habe.
Dann haben alle gefressen und die Aurelia hat sich vertschüsst. Auch am Abend nix, am Dienstg nix. Ich beginne mir Sorgen zu machen. Also sprech ich mit der besten Ehefrau und mein:“Da muss die Hühnersuppe her!“ Also geh ich einkaufen und koch eine Hühnersuppe und da meine Hühnersuppe sehr gut ist haben wir sie auch gegessen, und da ich immer ein bissel mehr koch, bis zum Erbrechen, weil die aurelia hat nur einmal ein bissel gegessen. Aufgewärmt wollt sie die Suppe nimmer und nach dem dritten Mal Essen konnt ich das auch verstehen.
Nachdem jede Form der Hundenahrung nicht angerührt wurde, haben wir versucht die Aurelia mit unserem Essen zu füttern und siehe da, das hat sie gegessen. So hat sie glasierte Gänseleber mit Reis, Wiener Schnitzel mit Mayonaisalat, geröstete Leber und Tira Mi Su gegessen. Milch hat sie getrunken, Käse hat sie gegessen, aber kein Hundefutter. Ich war dann schon ein bissel ratlos, weil wie soll ich das finanzieren und wie erklär ich den anderen Hunden das die Aurelia jetzt bei uns am Tisch ist(sie kann auch sehr gut mit Besteck essen) und sie weiter den Dosenfraß und Trockenfutter bekommen. Werden bald alle Hunde bei Tisch sitzen und wir in der Küche vom Boden essen? Wird die Aurelia verhungern und zu blad werden? Mit anderen Worten ein leichtes Gefühl der Überforderung macht sich breit.
Mittlerweile ist Samstag und Aurelia verweigert fast eine Woche das Hundessen. Ich berate mich mit der Gabi, die aber nur meint wir sollen halt ein drittes Gedeck auflegen, sehr hilfreich.
Heute hat sie Milch getrunken, Käse gegessen und Schwammerlsauce mit Knödel, der Wahnsinn wird langsam zur Normalität.

Und dann am Abend eigentlich außerhalb der Essenszeit hupfen die beiden Hunde herum als hätten sie Hunger, nicht glaubwürdig, weil gegessen haben sie genug, aber was solls denk ich mir und stell der Aurelia die verschmähte Futterschüssel hin und der Isi auch einen Nachschlag und was soll ich sagen, die Aurelia hat sogar einen Nachschlag verlangt und auch bekommen. Zur Feier der Tages haben wir jetzt Schrimpse mit Knoblauchmayonaise gegessen ….alle vier.

Schrullig:


Also jetzt haben wir es endgültig geschafft, wir sind das schrulligste Ehepaar, das ich persönlich kenne.
Wie das passieren konnte. Es war ein unbedachtes Statement von mir, das dazu geführt hat.
Wie alle wissen haben wir seit bald einem halben Jahr zwei Enten. Ich habe Probleme mit den Enten, weil sie mich nicht mögen. Ich tu alles für sie. Ich habe ihren Stall gebaut ich habe ihren Tümpel angelegt ich putze ihren Stall ich schau, dass sie Wasser haben und was bekomme ich dafür? Kaum werden sie meiner angesichtig beginnen sie zu schreien:“Entenmörder, Entenmörder! Quak, Quack, Quack!!“. Ich bin echt beleidigt.
Als sie mich wieder einmal derartig panisch, gemieden haben ,dass es sie in der Kurve aufgehaut hat und eine ins Wasser gefallen ist, hab ich meiner besten Ehefrau meinen Kummer geklagt und beiläufig gemeint:“ Die Maria und die Heidi sind so deppat, die brauchen einen Mann, damit sie nichtmehr so hysterisch sind.“
War natürlich auch ein vermeintlich diplomatischer Wink von mir, dass ein erfülltes Sexualleben zu Ausgeglichenheit und Zufriedenheit führt, aber wie immer wurde er von der besten Ehefrau missverstanden und sie machte sich hinter meinen Rücken auf die Suche nach einem Erpel. Dabei hat sie mich völlig in Sicherheit  gewiegt, weil sie mein Statement mit der Bemerkung abgetan hat: „So ein Blödsinn und was mach ma mit die Entenküken.“ Und ich kleinlaut zugeben musste, dass ich typisch männlich und nicht zu Ende gedacht hatte.
Am Freitag hatte sie alles fix gemacht und mir mitgeteilt, dass wir am Samstagnachmittag einen Erpel aus Gablitz zu holen haben.
Mein Einwand über das Problem der ungewollten Nachkommenschaft tat sie mit den Worten:“Da nehmen ihr ihnen halt die Eier weg und machen Biskuit daraus, du Depp!“
An diese Art der Geflügelmäßigen Empfängnisverhütung habe ich natürlich nicht gedacht und so machten wir uns am späteren Nachmittag auf den Weg um den Erpel abzuholen.
Dort angekommen ist meine Frau gleich im Gatsch steckengeblieben und ich habe entsetzt einen Pumps im Gatsch stecken gesehen. Meine Frau die eigentlich immer mit Gummistiefeln unterwegs ist besucht einen Bauernhof mit Pumps und tut meinen Einwand mit den Worten: „Wenn man jemanden besucht muss man auf sein Aussehen achten.“ Daran habe ich natürlich nicht gedacht weil mir meine Frau in Gummistiefeln genauso gut gefällt wie in Highheels. Trotzdem haben der Bauer und ich ihren Einwand mit einigen Unverständnis zu Kenntnis genommen, Männer halt.
Mit dem Erpel im Gepäck und schmutzigen Füssen sind wir dann heim gefahren und meine Frau begann schon über zukünftigen Nachwuchs zu sprechen und was wir dann mit dem Nachwuchs tun. Ich seh vor meinem Auge bereit eine riesige Entenherde bei uns im Garten und sag lieber gar nix dazu, weil ich kanns eh nicht ändern.
Die Eingewöhnung der Erpels verlief problemlos, im Gegensatz zu den Enten badet er im Tümpel und ich seh ihn schon im Pool schwimmen, aber jetzt ist Winter und man soll ja nicht so weit voraus denken. Ja und er mag mich genauso wenig wie die Entendamen, die haben ihm wahrscheinich in der Nacht erzählt, was für ein Monster ich bin, er ist auch gleich ins Wasser gefallen, wie er die Flucht ergriffen hat. Aber meine Frau findet ihn ganz süß. Und wenn sich meine Frau freut, freu ich mich auch.
Und jetzt haben wir halt vier Hunde(zwei davon Zeithunde), sieben Katzen, sieben Hühner und drei Enten. Das ist doch schrullig oder?
Und ein zweiter Teil ist auch in Planung, weil ich will über unsere schrulligen Hunde schreiben, aber das ist eine andere Geschichte.


Fasching:

Wir haben unser unteres Stockwerk entweihnachtet. Nur der Christbaum steht noch, weil ich zu faul war ihn abzuräumen und zu zerstückeln. Schuld daran ist auch das abartige Wetter, dass uns gestern fast 18° gebracht hat und heute auf 3° runter gekracht ist, das Ganze mit Sturm und Regen, heute nur mehr mit Starkwind und Regen. Unser Garten ist nicht mehr gatschig, sondern er beginnt sich zu verflüssigen. Deshalb haben die Gabi und ich unserem schlechten ich nachgegeben und jegliche körperliche Betätigung eingestellt. Mit anderen Worten ich verschimmel auf meinem Sofa und beginne mich langsam wund zu liegen.
Durch die Entweihnachtung ist natürlich eine neue Deko gefragt. Hab gestern deshalb die Osterhasen gesucht, aber meine Frau hat gemeint ich bin jetzt völlig deppat geworden. Dann hab ich an meine Kindheit gedacht und an die Faschingsdeko für die Faschingsfeste mit Papierschlangen, Girlanden und Lampions. In der heutigen Zeit genauso aktuell wie der Käseigel. Kommt laut meiner Frau überhaupt nicht in Frage, weil so wie es einen Weihnachtsgrinch gibt sind wir Faschingsgrinche. Seit meine Kinder keinen Faschingsfeste mehr feiern wollten, hat sich die sogenannte fünfte Jahreszeit völlig aufgehört. Wobei die Kostümfeste und die Faschingsgesellschaften in Wien sowieso kaum eine Rolle spielen. Zwar gibt es in Wien und in Mödling solche GEschellschaften die sich mit dem sinvollen Gruß DöDö(19 Bezirk von Wien Döbling) und MöMö in Mödling begrüßt so wie in Villach mit LeiLei ind in Mainz mit Helau. Aber für mich ist das eher eine Gottesstrafe, denn eine Unterhaltung. Soviel kann ich gar nicht saufen, dass ich das lustig find. Dafür haben wir in Wien die Tradition der Bälle begonnen mit der Nummer eins dem Opernball über die Bälle im Konzerthaus von den Philharmonikern oder den lustigsten den Zuckerbäckerball, die diversen Schulbälle wie den Althietzinger von meiner Schule. Die Bälle der verschiedenen Berufsgruppen(Lehrer, Juristen,Techniker, Journalisten, Polizisten) bis zu den Bällen in den Bezirken wie den Schulwarten, Kleintierzüchtern, Schrebergärtnern und den Bällen der Randgruppen Flüchtlingsball, Rosenball, Lifeball. Diese Tradition ist in Wien allgegenwärtig und selbst der bewegungslegasthenischste Wiener beherrscht in irgendeiner Weise den Wiener Walzer. Ausländer bei dieser Betätigung zu beobachten ist für uns genauso amüsant, wie für Brasilianer und beim Samba zu beobachten.
Also ich sitz auf meinem Sofa philosophieren über Faschingstraditonen langweil mich dabei mit mir selber und das unvermeidliche passiert, ich büsel ein….
Da ist die Aurelia aber was ist mit ihr passiert, irgenwie ist sie schwarz und außerdem spricht sie mit Würzburgischen Akzent.
Aurelia: Also wie ihr weest stamm ike aus Würzbürch und Karneval is men Leben.
Ich erstarre zu Eis, meine Aurelia ein Karnevalshund?
Izi hat einen grünen Irokesen und einen gelben Schwanz: Find ich cool Humpa humpa humpa täterä!!
Sind meine Hunde völlig wahnsinnig geworden?
Rico hat eine rote Nase und ein seltsames Hütchen auf dem Kopf: Ich wollte immer schon ein Clown sein.
Aurelia: Und wie verkleiden wir den Niko, als Eurasier? Tä,tä,tä wolle mer ihn reinlassen?
Ich: Nein, nein ich will da nicht rein, nein nein neiiiin!!!
Mich reißts ich wach wieder auf. Gott sei Dank, kein Hund ist verkleidet und ich auch nicht. Sie schlafen alle und der Rico ist gar nicht da. Die fünfte Jahreszeit wird weiterhin nicht bei uns stattfinden.

Und noch was “Je suis Charlie“.

Dienstag, 6. Januar 2015

Emmy:


Heute ist ein trauriger Tag. Die Emmy, meine Emmy geht fort. Ihre Besitzerin ist aus Gründen die ich hier nicht ausführen kann, nicht mehr in der Lage sie zu behalten. Sie kommt in eine neue Familie in Oberösterreich, wo sie es hoffentlich gut haben wird. Hier geht es nur um mich und meine Gefühle und meine Traurigkeit mit der ich jetzt fertig werden muss. Ich schreib das hier auch eigentlich für mich und deshalb heb ich es nur in meinem Blog auf und stell es nicht auf Facebook, weil ich verhindern will, das es Postings gibt die ich nicht will.
Die Emmy ist vor  im August oder September 2012 in mein Leben getreten und schnell einen festen Platz in meinem Herzen eingenommen. Emmy war lebhaft, extrem gutmütig verspielt mit einem verhängnisvollen Hang zu Plastikdingen die sie gerne geschreddert hat. Verhängnisvoll für das Plastikglumpert und nicht für sie. Ich habe keine Ahnung wie viele Mistschaufeln sie vernichtet hat, aber mir war das immer egal. Ich habe mein ganzes Leben keinen Wert auf gut erzogene Hunde gelegt und die Dinge, die sie sie angestellt haben immer mit stoischem Geleichmut ertragen. Im Märchenwaldrudel war sie immer brav, ist nie weggelaufen, hat nie gejagt, am Anfang war sie ein wenig lästig bei Joggern und Radfahren mit denen sie gerne mitgelaufen ist und sich mit denen über ihre Ausrüstung unterhalten hat. Aber bald war ihr das Rudel wichtiger als solche Leut.
Unsere Hühne und Enten haben sie nicht gemocht, weil sie sie gerne herumgetragen hätte und das Federvieh das nicht wollte. Deshalb werden mich in unserem Garten, mehrere Scheusen noch in Jahren an die Emmy erinnern.

Gestern habe ich sie das letzte Mal gesehen, ich habe sie hinter dem Ohr gekrault, wie ich das immer getan habe, weil sie das so gerne mochte, dann hab ich meine Hunde geschnappt und bin mit ihnen in den Wald gegangen, Tschüss war das letzte, was ich zu ihr gesagt habe. Ich werde sie wahrscheinlich nie wieder sehen. Meine Emmy wurde 2 ½ Jahre alt. Emmy ich wünsch dir für den Rest deines Lebens alles Glück was ein Hund haben kann. Leb Wohl.