Sonntag, 10. August 2014

Petzis und Schwänins große Reise 7. Teil:


Am frühen Morgen des nächsten Tages werden die beiden von Donovan geweckt.
Donovan: Auf, auf ihr müffts aufbrechen und fum Ulrich fliegen, weil sonft if er weg weil er mich morgen abholt.
Der Schwan vom Riesling reichlich verkatert: Kaffe, Kaffe ein Königreich für einen Kaffee.
Marianne schaut bei der Türe herein und lacht: Mittlerweile kann man auch in Deutschland einen ordentlichen Espresso bekommen. Der Mathias mag dieses Abwaschwasser auch nicht das man Muckefuck nennt.
Der Kaffee ist so stark das er den Schwan so beflügelt das er mit jeden Welpen eine Runde über den Garten dreht, sehr zum erschrecken von Mathias und Marianne, aber sehr zur Freude der Welpen, weil wie man weiß haben ordentlich geprägte Welpen vor nichts und niemanden Angst. Vor allem der Donovan trieb den Schwan sogar zu Loopingähnlichen Kunstflugfiguren. Dann war die Zeit des Abschieds gekommen, das Navi auf Ulrichs Adresse eingestellt, die Reiseflughöhe erreicht und diesmal mussten sie kaum noch Schlangenlinien fliegen, da der Petzi den Schwan mit leichtem Schenkeldruck leitete.
Dann nach einer Weile:
Petzi: da ein Bällchenbad und ein Gartenteich und urviel Zäune und Welpenspielzeug ohne Ende, das muss der Garten vom Ulrich sein.
Schwan: Dann zeigen wir ihm Mal was eine Harke ist. Das Koffein der acht Espresso die der Schwan bei Melters zum Frühstück getrunken hat wirkt noch an und der Schwan fühlt sich unbesiegbar. Sie leitet einen Sturzflug ein.
Petzi: Schwan hams dir ins Hirn geschissen du bist ein Schwan und kein Adler.
Schwan: Wurscht ich fühl mich wie ein Schwadler.
Navi: Sie haben die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten.
Petzi: Gott sei Dank gibt’s den Teich ich spring ab. Platsch Petzi landet im Teich.
Kurz danach schlägt der Schwan im Gemüsebeet ein-
Ulrich sitzt im Garten und hat leicht gerötete Augen, weil er schon das vierte Bier ausgetrunken hat, damit Donovan genug Plastikflaschen zum Spielen hat. (Eigentlich trinkt er nicht viel weil er ein bescheidener asketischer Mann ist).
Ulrich: Oh Gott mein Teich, verdammt mein Gemüse meine Tomaten und Gurken.
Petzi: Was schreist du um den Teich morgen kommt ein Welpe, da ist das eh alles hin.
Ulrich: Aber mein Gemüse.
Schwan(putzt sich den Hintern von Tomatenresten ab): Also für Chutney sind sie noch geeignet, und morgen kommt ein Welpe da ist dann eh alles hin.
Ulrich: aber ich habe alles gesichert!!
Petzi und Schwan lachen bis ihnen die Tränen kommen.
Sei uns nicht bös aber das ist so ein wenig leichtgläubig, es gibt keine Sicherung gegen Eurasierwelpen, die baut man nur um sie geistig und handwerklich zu schulen.
Ulrich: Is ja eh egal morgen kommt der Donovan und alles andere ist mir egal.
Petzi: Wir follen dich fön grüffen laffen.
Ulrich: Ihr wart bei Melters(Ulrich erkannte sofort den Sprachfehler seines Welpen, weil er natürlcih auch mit den Hunden sprechen kann, nur spricht man in Deutschland nicht gerne darüber.)
Schwan: Ja die haben uns zu dir geschickt, weil sie es für möglich halten, dass du etwas über den Kasperl und den Bänkelsänger weißt. Aber erst hab ich Hunger und du siehst so aus als würde man bei dir nicht verhungert.
Der große Mann grinst sie an und sagt: Fürwahr bei mir ist noch keiner verhungert und beim Essen redets sich auch leichter.
Bei Tisch, mittlerweile ist auch Ulrichs zumindest so gute Ehefrau wie die des Kasperl zugegen, beginnt Ulrich zu erzählen.
Also ich habe gehört das der Kasperl der Bänkelsänger und der Rico verkleidet durch die Lande streifen.
Petzi: verkleidet?
Ulrich: der Kasperl hat sich als verrückter Professor verkleidet, der Bänkelsänger als irischer Tourist und der Rico als des Pudels Kern.
Schwan: Tolle Verkleidungen da erkennt sie sicher keiner. Aber warum tun sie das.
Ulrich: weil sie hier nur wenige Menschen kennen denen sie vertrauen können und wenn jemand einen Eurasier hat heißt das gar nichts.
Petzi: Wieso denn das?
Das ganze begann vor ein paar Jahren. Damals gab es hier drei Reiche, die sich manchmal nicht besonders mochten aber respektierten. Doch dann gab es großen Unfrieden in zu mindestens zwei von den Reichen und ein Teil der Bevölkerung spaltete sich ab. Während das bei euch relativ harmlos von statten ging haben sich die bei uns besser organisiert und vermehren sich wie die Fliegen. Und jetzt sind die alten Reiche in Bedrängnis und keiner weiß mehr wer Freund oder Gegner ist. Ich persönlich halte mich da raus. Ich kenne meine Freunde und weiß wohin ich gehöre. Aber Neuankömmlinge kennen sich überhaupt nicht mehr aus.
Nachdem der Kasperl und der Bänkelsänger in die Nähe von Uffenheim gekommen sind gerieten sie in einen Hinterhalt und entgingen mit letzter Not einer deftigen Tracht Prügel. Seitdem reisen sie Inkognito, um weitere Informationen zu erlangen. Ich glaube sie operieren von den Niederlanden aus, wo sie bei irgendeinem größten Fan untergekommen sind.
Petzi: Bei der Renate! Das hätte ich mir denken können!
Ulrich können wir heute bei dir bleiben, morgen reisen wir weiter.
Ulrich: Das geht, dann könnt ihr mir noch helfen die Verwüstung, die ihr angerichtet habt zu beseitigen. Schließlich will ich das Donovan in ein ordentliches nach Hause kommt.
Petzi(leise): Schließlich will er es selber verwüsten.
So gehen sie in den Garten aufräumen.
Wie wird es weitergehen? Werden die beiden Renate finden, werden Kasperl und Bänkelsänger noch dort sein. Keiner weiß es ich auch nicht. Darüber muss ich schlafen.

Fortsetzung folgt:

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