Montag, 17. Februar 2020

Märchenwald 2.0:



Ich bin spazieren, aber irgendwas ist komisch. Erstens ist kein Hund da und zweitens schauts zwar irgendwie, wie im Märchenwald aus , aber auch irgendwie anders. Plötzlich geht ein Hund neben mir, er kommt mir irgendwie bekannt vor und hat ein schwarzes Gesicht. Dann fällts mir ein es ist der Frido, der Bruder vom Frodo. Er schaut mich an und sagt: „Grüß dich!“
Ich: Ja Servus Frido, wie kommst du denn hier her?
Frido: Ganz einfach, du hast an mich gedacht.
Ich: Aha, hast du das vom Rico, deinem Vater gehört?
Frido: Ja ich weiß, es ist sehr traurig.
Ich: Er fehlt mir wahnsinnig.
Frido: Deshalb bin ich auch da. Ich muss dir was erklären. Der Rico, der ist  nicht wirklich weg, der ist immer noch da.
Ich: das ist mir neu.
Frido: Er ist in deinem Kopf und er ist in diesem Wald. So das wars lass mir den Frodo grüßen. Wie geht’s im den?
Ich: Gut aber er ist eine Dramaqueen.
Frido(lächelt): das war er immer schon. Also Tschüss und denk an den Rico.
Ich: nichts leichter als das.
Ich geh um eine Kurve und da ist er groß schwarz prächtig, wie er immer war.
Ich: Rico!!
Der Rico kommt zu mir stellt sich auf die Hinterbeine und umarmt mich, wie er es immer gemacht hat.
Ich: Unglaublich!!
Rico: Ich freu mich auch dich zu sehn und nix ist unglaublich. Schau, wir alle leben weiter in euren Köpfen und solange ihr an uns denkts könnt ihr uns besuchen, nämlich hier.
Ich: Und was ist hier?
Rico: Das ist Märchenwald 2.0 und der ist in deinem Kopf und wenn wir gemeinsam da sind können wir miteinander reden.
Ich: Du fehlst mir und der Milena auch.
Rico: bei mir ist es dasselbe aber ich hab auch schon die Milena getroffen in ihrem Märchenwald.
Ich: Also ich find das toll. Und sag wie geht’s dir hier?
Rico: Abgesehen davon, dass ihr mir alle fehlts, recht gut. Man kann tun was man will und das Wetter ist angenehm.
Ich: Und was tust du?
Rico: Dasselbe, was ich meist gemacht habe, ich kugel herum oder ich geh spazieren und triff mich mit den anderen.
Ich: Welche anderen?
Rico: Also hier sinds vor allem Eurasier aus deinem Kopf. Also zum Beispiel die Gelia. Aber die ist total fit und rennt durch die Gegend, dass weder der Atreju noch die Colleen sie einholen können. Sie ist immer noch gerne allein unterwegs, aber sie steht immer noch auf mich chr,chr,chr.
Ich: Und die Colleen?
Rico: Die hat ihren eigenen Tennisplatz mit so einer Wurfmaschine und dort spielt sie Balli. Ich versteh ja immer noch nicht was die mit ihren Bällen hat. Hat aber eine Freundin gefunden, die hat am Bodensee gelebt und war auch so ballnarrisch, heißt glaub ich Isis oder Pieps, ist ganz nett.
Ich: Und die Aurelia?
Aurelia: Mir geht’s gut, verdammt noch mal und meine Figur ist perfekt.
Rico: Sie ist immer noch manchmal grantig, aber es ist besser als früher.
Ich: die Isi?
Rico: Der geht’s immer gut, die hüpft am liebsten über Blumenwiesen und sie ist meine Mama, mit der bin ich viel zusammen.
Ich: Ja und die anderen?
Rico: Lass es gut sein, ich weiß es sind viele die du gehen lassen musstest und je länger sie weg sind desto kleine wird die Parzelle in deinem Kopf. Es geht ihnen gut und sie gehen nie weg, solange du lebst, und dann wird man sehen was ist. Könnt sein dass du dann mit einem Arsch voll Hunden Spazieren gehen musst, aber hier gibt’s keine Beißkorb oder Leinenpflicht. Und lass mir die Georgie und die Pauline grüßen, ich wär gerne bei ihnen, aber so ists auch gut und du kannst sie in deinem Kopf mitnehmen dann können wir miteinander spielen, so jetzt muss ich,  Blumenpflücken mit der Mama. ER umarmt mich und weg sit er.
Ich wache auf, schweißgebadet, traurig, aber auch getröstet. Aber gebackene Leber mit Mayonaisesalat ist zum Abendessen vielleicht nicht so der Bringer.

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