Samstag, 4. Januar 2020

Wieder einmal nass und dreckig:



Gestern, wie wir schlafen gegangen sind hatte es minus vier Grad und heute wie ich aufgestanden bin plus sieben. Das heißt der Boden ist aufgegangen und alles ist wieder einmal schlammig. Erst wars noch sonnig aber dann hab ich geglaubt wir haben eine Sonnenfinsternis, es ist immer dunkler geworden. Wie die beste Ehefrau von allen aufgestanden ist und ich grad den Geschirrspüler neu befüllen wollte, ruft sie mir zu: „Die sind schon wieder weg!“ Ich schau beim Küchenfenster raus und seh die beiden Gelben gerade im Nachbargarten herumtoben. Eigentlich ein schöner Anblick, aber zweispältig. Ich zieh mir meine Jacke an geh runter und ruf sie und sie sind gleich gekommen. Loch hab ich keines gesehen. Aber zehn Minuten später seh ich die Pauline wieder drüben. Also schau ich die Auffahrt rauf und tatsächlich die grüne Türe war offen. Die Nachlässigkeit unserer Gäste und der Sturm in der Nacht haben sie geöffnet und das haben sie gleich ausgenützt die Gfaster. Ich geh wieder runter und ruf die Pauline mit Unterstützung der Georgie. Sie kummt net. Also muss ich in den Garten meines Bruders und so schnell kann ich gar nicht schauen ist die Georgie zwischen meinen Beinen entflutscht. Die Pauline ist irgendwo und die Georgie rennt wie ein Berserker durch den Garten. Dann kommt die Pauline aus den übernächsten Garten zurück und rent nach Hause, die Georgie nach aber nur bis zum Loch in den Nachbargarten. Die Pauline geht nach Hause, die Georgie nicht, das dauert dann noch zehn Minuten, dann sind sie beide wieder zu Hause. Ich hab das Gefühl sie betrachten die Nachbargärten als erweitertes Territorium und finden da brauchen sie nicht zu folgen. Beim Spazieren gehen ist es ein bissel besser aber nur ein bissel. Ja und dann hat es noch angefangen zu regenen und die Georgie hatte wieder einmal einen Grauschleier und die Fellstruktur wie ein Bisamratz. Aber wenn sie so ist wird sie besonders liebevoll. Nachher bin ich mit der besten Ehefrau Blumen und Gwand einkaufen gefahren, um damit a) das Wohnzimmer zu verschönern und b) die Möglichkeit plötzlich das Haus wegen mangelnder Bekleidung nicht mehr verlassen zu können hint an zu halten. Wie ich mich dann beim C A in div. Hosen gezwängt habe und mich wohlgefällig im Spiegel betrachtet habe, seh ich einen riesigen Schlammfleck auf meinem Bauch. Super ich schau aus wie die Georgie, nass und dreckig. Sie will halt immer ein Zeichen der Verbundenheit auf mir sehen, die Gute.

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