Montag, 30. September 2019

Wieder Mal müde:



Ich glaube so einen Titel gab es auch schon in einen früheren Welpentagebuch. Der Schlafmangel durch div. Schlafunterbrechungen ist aber bei jedem Wurf ein Problem mit dem man fertig werden muss. Und jedes Mal ist es ein bissel anders. Zum Beispiel letzte Nacht. Die Georgina hat Bauchweh gehabt weil sie so viel gesoffen hat oder vielleicht war ihr auch nur fad. Wurscht sie hat geweint, und ich mein wirklich geweint, das ist so ähnlich wie bei einem Säugling, wo man nicht weiß was er hat.
Phase eins, ich bau das Ganze in meine Träume ein, die dann mit so einem Grundrauschen versehen sind. Dann weckt mich meine Frau. Ich werde nur sehr schwer wach. Schließlich wach ich missmutig auf und verlasse das Zimmer um zu den Welpen im Nachbarzimmer. Dort find ich die Welpen in einer Pappschachtel, wo sie rumwibbeln wie die Mehlwürmer. Plötzlich explodiert das Ganze und die Welpen spritzen hoch wie aus einer Konfettikanone. Ich schau mich um, die Wohnung schaut aus wie die von meiner Tante die vor über 20 Jahren gestorben ist und unsere Welpen sind nicht im Nebenzimmer, also was ist los. Lösung ich schlaf noch immer. Also wach ich nochmal auf, seh nach der Georgina massier ihr den Bauch, was sie mit Flucht quittierte. Dann hab ich ihr das Lama hingelegt und sie ist wieder eingeschlafen. Wo die Pauline war weiß ich nicht. Die kam erst eine halbe Stunde später, um die Welpen zu stillen, was in einer veritablen Wirtshauskeilerei  ausuferte, was wieder mit Schlafunterbrechung endete. Zwei Stunden später dasselbe. Kaum bin ich wieder eingeschlafen schreit das Federvieh. Dann war ich gerädert. Und eigentlich bin ich es noch. Aber jetzt ist Abend und bald gehen wir schlafen und dann beginnt der Schas von vorne. Aber wisst ihr was? Ich möchte mit keinem tauschen. Weil wenn ich die Welpen in der Wurfkiste herum arrangiere oder sie knuddle bin ich der glücklichste Mensch der Welt. Und scheiß auf den Schlafmangel.

Gustav reitet den Elefanten


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen